29. Oktober bis 02. Dezember | Herbst

Kontaktdaten

Die Christengemeinschaft
in Villingen-Schwenningen

Sophienkirche
Albrecht-Dürer-Weg 2
78054 Schwenningen

E-Mail schreiben...


Postanschrift:
Die Christengemeinschaft
Gemeinde in Villingen-Schwenningen
c/o Georg Schaar
Alte Poststr. 7
88662 Überlingen-Deisendorf

Veranstaltungstipp


So 26.11.2017 11:30 Uhr

Christentum aus der Zukunft: "Siehe, ich mache alles neu!" Apokalypse 21, 5
Betrachtung von Pfr. Frank Peschel, Überlingen

Chronik der Christengemeinschaft in Villingen-Schwenningen

  • Nach dem Kriegsende 1945 begann die Arbeit in Königsfeld durch Hermann Heisler (* 22. 04. 1876 in Mannheim - + 19. 10. 1962 in Hamburg). Er hatte sich während der Verbotszeit der Christengemeinschaft (09. 06. 1941 - Mai 1945) bei seinem Bruder aufgehalten, der als Arzt in Königsfeld ein Sanatorium leitete. Nachdem mit dem Zusammenbruch des 3. Reiches 1945 das Verbot gegenstandslos wurde, fing er an, in einem überschaubaren Kreis die Menschenweihehandlung zu zelebrieren. Es entsteht eine kleine Gemeinde.
  • Nach einiger Zeit beginnt er auch in Schramberg durch Vermittlung von Doris Landenberger in der Villa Landenberger die Menschenweihehandlung zu zelebrieren.
  • Nach seinem Tod in Hamburg wird 1963 Johannes Lindemann (* 27. 05. 1900 in Marsow/Pommern - + 14. 03. 1986 in Murrhardt) nach Königsfeld entsandt. Im August-Heisler-Weg 4 im Hause der Familie Neubert kann die Gemeinde über längere Zeit einen Raum nutzen. Das Einzugsgebiet ist groß und wird von Johannes Lindemann mit dem Motorrad betreut.
  • Mit der Gründung der Waldorfschule in Villingen-Schwenningen am 31. 07. 1978 im Haus Schönblick auf der Frühlingshalde ergibt sich für den Religionsunterricht ein stark vergrößertes Tätigkeitsfeld. Der Kultus findet aber weiter in Königsfeld statt.
  • In der Hohlehrenstr. 9 in Schwenningen wird im Dezember 1980 eine Villa erworben, in der die Gemeinde und der Kultus eine neue Heimstatt bekommt. Johannes Lindemann will aus Altersgründen nicht mehr mit umziehen. Familie Zimmermann zieht als „Hauseltern“ in die Villa. Frau Zimmermann übernimmt bis Mitte der 80iger Jahre einen Teil des Religionsunterrichtes, Herr Zimmermann baut im Keller einen Raum zum Jugendraum um und entfaltet dort eine rege Jugendarbeit.
  • Die Gemeinde wird in dieser Zeit von Pforzheim aus vierwöchentlich versorgt. Es besteht ein Perikopenarbeitskreis mit Michael Heidenreich. Auch Walter Knochenhauer (* 10. 02. 1925 in Schwerin - + 01. 09. 1993 in Filderstadt-Bonlanden) kommt regelmäßig von Pforzheim aus zu Veranstaltungen.
  • 1981 zieht Walter Knochenhauer mit seiner Familie ganz nach Villingen-Schwenningen.
  • Ende der 80iger Jahre wird wegen seiner zunehmenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen Frau Eberle-Boschan als Gemeindehelferin angestellt. Sie erteilt zusammen mit Frau Gmelin-Stauch den Religionsunterricht.
  • Nach dem Tod von Walter Knochenhauer wird die Gemeinde in regelmäßigem zweiwöchigen Rhythmus durch Vertretungen versorgt: hauptsächlich Oliver Steinrueck (* 13. 08. 1961 in Toronto) und Per Andersen (* 01. 12. 1961 in Kopenhagen) helfen von Freiburg/Breisgau aus.
  • Frau Falkenburger ersetzt Ende der 90iger Frau Eberle-Boschan im Religionsunterricht.
  • Es entsteht das Projekt einer neuen Kirche zwischen Villingen und Schwenningen: Im Gewann Schilterhäusle wird ein Eckgrundstück erworben, um darauf ein kleines Gemeindezentrum zu erstellen. Die Villa in der Hohlehrenstr. 9 wird im Sommer 1997 verkauft. Für eine Übergangszeit kann eine kleine Halle von Frau Spreng genutzt werden. Das für den Kultus Notwendige kann in der nebenstehenden Villa untergebracht werden.
  • 1998 kommt Volker Elfert (* 09. 05. 1943 in Schwagstorf/Bersenbrück) als neuer Gemeindepfarrer nach Villingen-Schwenningen.
  • Für fast 9 Jahre findet die Gemeinde an den Wochenden Unterkunft im Eurythmieraum der Waldorfschule. Sie hat in der Schule außerdem einen eigenen kleinen Unterrichtsraum zur Verfügung.
  • Das Neubauprojekt gestaltet sich schwieriger als gedacht und ist mit verschiedenen ungelösten Fragen verbunden. In dieser Zeit wird die aufgegebene Markus-Kirche auf dem Alten Friedhof in Schwenningen entdeckt.
  • Nach einigem Abwägen entschließt man sich, statt eines Neubaus die Markus-Kirche von der Stadt für mindestens 25 Jahre zu mieten und gründlich umzubauen und zu renovieren.
  • Nach Um- und Ausbau (Planung durch Architekt Weber) wird sie am 01. 04. 2006 eingeweiht. Sie erhält den neuen Namen „Sophienkirche“.
  • Am 01. 09. 2012 erfolgt die Emeritierung von Volker Elfert. Villingen-Schwenningen wird Filialgemeinde von Überlingen. Jean-Marie Falcone (* 02. 01. 1957 in Sidi-Bel-Abbés/Algerien) betreut die Gemeinde von Überlingen aus.
  • im Sommer 2013 wird Jean-Marie Falcone nach Paris neu entsandt. Georg Schaar (* 24. 08. 1967 in Erfurt) aus dem Überlinger Kollegium übernimmt die Verantwortung.

« Archiv | 8/9 | Impressum »