23. Juli bis 28. September | Sommer

Kontaktdaten

Die Christengemeinschaft
in Frankfurt/Main

Frauenlobstraße 2
60487 Frankfurt/Main

Tel.: 069 50929394
Fax: 069 50929395

E-Mail schreiben...


DIE PFARRER DER GEMEINDE

Bertolt Hellebrand
Telefon: 069 95 63 39 19
Sabine Layer
Telefon: 069 21 00 73 15
Johann Schuur
Telefon: 069 24 14 11 28

KONTOVERBINDUNG
Die Christengemeinschaft
IBAN: DE26 4306 0967 6001 7250 00
BIC GENODEM1GLS

Veranstaltungstipp

So 30.07.2017 11:15 - 12:30 Uhr

DIE VIER STUFEN DES SÜNDENFALLS UND DIE ERLÖSUNG DES MENSCHEN - SOMMERKURS: Der Turmbau zu Babel
Einführung und Gespräch - mit Johann Schuur

S o p h i a - K i r c h e

Herzlich willkommen auf unserer Seite!

WAS SOLL DARAUS NUR WERDEN? –
WAS KÖNNEN WIR DARAUS MACHEN?

Nach der in gewaltigen Bildern beschriebenen Erschaffung der Welt (die wir uns ja in der Karwoche genauer angeschaut haben) ist die Menschheit und mit ihr die ganze Erde in eine sich zuspitzende Krise gekommen. Diese tritt uns heute fast alltäglich aus allen Medien entgegen: Klimawandel, Hunger und Armut u.a.m. Die daraus hervorgehenden Gefühle der Überforderung wecken bei vielen die Sehnsucht nach einfachen Antworten oder den Führern, die es für uns richten sollen.

In großen mythischen Bildern hat uns der Anfang der Bibel auch über Entwicklungen Bewusstsein verschafft, die unserem Entwicklungsweg zugrunde liegen. Der Mensch musste aus einem paradiesischen Urzustand herausfallen, sich von Gott abwenden, letztlich um Selbstständigkeit und Freiheit erlangen zu können. Als Bewusstsein weckende Krisen werden uns die Austreibung aus dem Paradies, Brudermord, Sintflut und Turmbau von Babel vor Augen gestellt. Diese Krisen bergen Aufgaben, die unser menschliches Schöpferpotential herausfordern. Und sie können uns daran erinnern, dass wir doch auf Gottes Hilfe angewiesen sind.

BITTE

Wir werden eingetaucht
und mit den Wassern der Sintflut gewaschen
Wir werden durchnässt
bis auf die Herzhaut

Der Wunsch nach der Landschaft
diesseits der Tränengrenze
taugt nicht
der Wunsch den Blütenfrühling zu halten
der Wunsch verschont zu bleiben
taugt nicht

Es taugt die Bitte
dass bei Sonnenaufgang die Taube
den Zweig vom Ölbaum bringe
dass die Frucht so bunt wie die Blume sei
dass noch die Blätter der Rose am Boden
eine leuchtende Krone bilden

und dass wir aus der Flut
dass wir aus der Löwengrube und dem feurigen Ofen
immer versehrter und immer heiler
stets von neuem
zu uns selbst
entlassen werden.

In ihrem Gedicht wendet Hilde Domin unseren Blick: Weg von einem Blick in die verlorene Vergangenheit und die daran erlebbaren Defizite. Hin zu der von uns zu vollbringenden Aufgabe. Es geht nicht um ein Wiedererlangen des Paradieses und seiner Sorglosigkeit. Es geht um ein
immer bewusster gestaltetes Verhältnis zu unserer Mitwelt, zu Gott und zu uns selbst! Was uns zunächst als Zumutung erscheint, wird uns anscheinend von Gott zugetraut!

So wird der Sommerkurs die Thematik dieser Karwoche fortführen – beginnend mit dem Blick auf den „Sündenfall“ über verschiedene Stationen im Alten Testament bis hin zur Frage der Erlösung aus dieser weltgeschichtlichen Abwärts-Dynamik.

Bertolt Hellebrand


Aktuelle Meldungen


| 1/9 | Gottesdienste »