Über uns

Garten
Rittelmeyer-Saal und Bibliothek
Garten der Johannes-Kirche

Die Christengemeinschaft wurde 1922 als eine Bewegung für religiöse Erneuerung von Theologen und Naturwissenschaftlern beider Konfessionen begründet. Die Begründer sahen die Erneuerung der Kirchen und des kirchlichen Lebens im Sinne der „Freiheit eines Christenmenschen“ als eine Notwendigkeit an.

In der Christengemeinschaft werden - wie in der katholischen und in der orthodoxen Kirche - sieben Sakramente gespendet: Taufe, Konfirmation, Beichte, Trauung, Priesterweihe, letzte Ölung und, als Zentrum des Ganzen, die Menschenweihehandlung. Sie ist die erneuerte Messe, das Altarsakrament, das täglich vollzogen wird.

Die Pfarrer haben Lehrfreiheit. Das Theologiestudium an der Freien Hochschule der Christengemeinschaft in Stuttgart (Stuttgart 1933, Hamburg 2001, Chicago 2003) ist die Voraussetzung für die Priesterweihe, die sowohl Männer als auch Frauen empfangen können. Für die Mitglieder besteht kein Beicht- und Bekenntniszwang. Alle Veranstaltungen - Gottesdienste, Andachten, Predigten, Vorträge, Kurse, Arbeits- und Jugendkreise - sind öffentlich.

Die Christengemeinschaft unterhält Kindergärten und Altersheime, Gemeinden und Kirchen gibt es mittlerweile in vielen Ländern der Welt. Sie werden von freiwillligen Beiträgen und Spenden der Mitglieder getragen. Hamburg hat fünf Gemeinden, drei Kirchen, eine Kapelle und fünf Gemeindehäuser. Die Johannes-Kirche wurde 1954 gebaut. Die Gemeinde der Johannes-Kirche teilt sich das Gelände mit dem Priesterseminar Hamburg.