zu den Festeszeiten

Liebe Mit-Schweigende,


Zum 1. Advent:


„Ich muss oft schweigen um noch mehr zu sagen

weil Worte nicht bis zu den Sternen tragen

ich muss oft taub sein um noch mehr zu hören

von jenem Klang aus fernen Engelchören

Ich muss oft blind sein um noch mehr zu sehen

von jenem Glanz daraus die Stern erstehen

ich muss oft schmerzlich einsam in mich gehen

und darf im Dom des Alls andächtig stehen“

(Richard Haldenwang)

 

Zum 2. Advent:


„Wohin auch der Weg führt

dem wir folgen

er kommt von ebendort

nichts trägt uns darüber hinaus

nichts trägt uns

von uns fort

Atmen in unseren Zweigen

die Luft der Welt
und das Licht

unserer Wurzeln Schweigen
verlieren wir nicht“

(Günther Bock)


Zum 3. Advent:


„Wenn Ruhe der Seele Wogen glättet

Und Geduld im Geiste sich breitet:

Zieht der Götter Wort

Durch des Menschen Innres

Und webt den Frieden

Der Ewigkeiten

In alles Leben
Des Zeitenlaufs.“

(Rudolf Steiner)


Zum 4. Advent:


„Achte der Pausen, der kleinen,

          die unversehens das Schicksal

oft dir gewähret! Es kommt

          einst auch Der Kommende so!“

(Friedrich Doldinger)

 

Mit ruhigen Adventgrüßen

Thomas Demele