Dies und Das

AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN

Zum Programm: Geänderte Anfangszeiten:  

der Beginn der Abendveranstaltungen wurde für das aktuelle Programm auf 19.00 Uhr vorverlegt.
Damit wird dem Wunsch etlicher älterer Menschen nachgekommen, in der dunklen Jahreszeit
nicht mehr so spät draußen sein zu wollen. Für die
Berufstätigen ist das natürlich nicht optimal.
Bitte melden Sie sich gerne bei Uwe Sondermann,
wenn Sie Fragen oder Änderungswünsche dazu haben.


„Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all …“

 2  Jahre mussten wir darum bitten, dass gerade zu den drei besonderen Weihnachtsweihehandlungen
(Mitternacht, in der Frühe um 7.30 Uhrund am Tage um 10.00 Uhr) nicht so viele Menschen erscheinen.
In diesem Jahr scheint diese Bitte überflüssig zu sein und wir können wieder aus vollem Herzen zueinander sagen:
„Ihr Kinderlein kommet, oh kommet doch all…“. Wir würden auch gerne wieder zusätzliche Stühle in den Kirchenraum stellen…


Konfirmanden 2024:  

Liebe Eltern, für die anstehende Vorbereitung zur Konfirmation 2024 melden Sie bitte Ihre Kinder bis Ende März
bei Uwe Sondermann an  ( hjr.fbaqreznaa@puevfgratrzrvafpunsg.betgro.tfahcsniemegnetsirhc@nnamrednos.ewu ).

Das betrifft in der Regel diejenigen Kinder, die jetzt in der 7. Klasse sind, oder bis Sommer 2024 14 Jahre alt werden.


Büchertisch

 Am Sonntag, den 4.12. (2. Advent) ab 9.45 Uhr kann wieder mit Freude und Spaß gestöbert,
gestaunt oder sich vielleicht auch für so manches gute Buch entschieden werden,
wenn Frau Philipp von der Rudolf-Steiner-Buchhandlung einen Büchertisch bei uns im Foyer aufbaut.
Sie können auch im Vorwege telefonisch unter der Nummer: 040-44 24 11 besondere Wünsche anmelden
oder gar spezielle Bestellungen aufgeben, die Frau Philipp für Sie dann sehr gern an diesem Vormittag bereithält.
Fühlen Sie sich auch zu dieser Bücherschau wieder herzlich eingeladen, und bringen Sie doch einfach ein wenig Zeit mit.


KOMPONISTEN IN THERESIENSTADT

 Am 27. Januar, dem Holocaust-Gedenktag, wird in unserer Gemeinde ein ganz besonderes Konzert zu hören sein:
Werke von drei Komponisten (Viktor Ullmann, Hans Krasa und Gideon Klein), die erst nach Theresienstadt,
dann nach Ausschwitz deportiert und dort ermordet worden sind, werden erklingen.

Die Kompositionen, die in dieser Welt der Finsternis komponiert und auch aufgeführt worden sind, sind heute kaum bekannt und gespielt,
deshalb ist es ein besonderes Geschenk, dass sie hier und heute zum Leben erweckt werden.
Alle drei Musiker haben im Ghetto ihre ganze Kraft, u. Genialität eingesetzt, um Augenblicke der Einkehr, des Friedens zu schaffen.
Wie war das möglich?

1941 wurde die kleine Garnisonsstadt Theresienstadt in ein KZ umfunktioniert, allerdings in ein Lager mit einem besonderen Charakter.
Nach einer perfiden Propagandastrategie sollte der Außenwelt eine Scheinwelt vorgegaukelt werden. Selbstverwaltung der Deportierten, soziale Einrichtungen, ein kulturelles Leben auf höchstem Niveau. Die Lüge gipfelte in dem Satz: „Der Führer schenkt den Juden eine Stadt.“

Es gab eine Bibliothek, Opernaufführungen von Smetana (die verkaufte Braut – ein Riesenerfolg) über Mozart, Verdi (Requiem)
bis zu den erlesensten Konzerten. Nicht zu vergessen die Kinderoper „Brundibar“ – fröhliche, spielende Kinder als Reklametrick.
Für die Inhaftierten - Künstler wie Zuhörer – bedeuteten diese Aufführungen jenseits der schweren Arbeit,
des Sorgens, der Nöte, des Leids – Augenblicke außerhalb von Raum und Zeit, der Freiheit, des inneren Trostes, ja Erlösung.

 Gisela und István Menich-Horvath haben zusammen mit vier wunderbaren Musikern ein Programm entwickelt, das erahnen lässt,
welchen Reichtum, welche Fülle hier zu entdecken sind. Von dem rasanten Ritt eines Soldaten in den Tod (Rilke),
fulminant interpretiert und instrumentiert von Viktor Ullmann, bis zu den Kompositionen von Hans Krasa und Gideon Klein,
entfaltet sich eine Welt, die in ihrer reichen Farbigkeit Tiefen und Höhen dramatisch, aber auch mit sanfteren Tönen, ausloten.

 So ist dieses Konzert einerseits ein Requiem für alle die, die auf so grausame Weise in den Tod gehen mussten.
Es spricht aber auch von einer Hoffnung – der Himmel ist in dieser Musik weit offen, hell – der Hoffnung,
dass „das Himmelslicht nicht erlösche im Erdenlicht“. 

Maria Breckwoldt


Kerzenziehen im Advent

 Wie in vergangenen Zeiten können die Kinder am  2. und 3. Advent (4. und 11.12.2022)
während der Menschenweihehandlung  im Kinderhüteraum wieder Kerzen ziehen.


Krippenspiel

 Nach 2 Jahren kann am 24.12., 15.30 Uhr endlich wieder das Krippenspiel stattfinden.
Die Kinder beginnen im Religionsunterricht schon fleißig Text und Lieder zu üben. Sie freuen sich über Ihren Besuch!


Seniorennachmittag am 1.Dezember 2022 um 16.30 Uhr 

Herzlich laden wir zu einem Seniorennachmittag, am Donnerstag, den 1.12.22 um 16.30 Uhr in die Gemeinde ein.
Nach einer kleinen Einstimmung über das Leben der Hamburger Intendantin Ida Ehre, soll Gelegenheit sein,
sich bei Kaffee und Kuchen miteinander auszutauschen und gemütlich zu plaudern.
Wenn Sie sich telefonisch anmelden (83019605), wird für alle im Voraus gesorgt werden können.


Helfende Hände? Oh, JA!

Freuen Sie sich auch immer wieder, wenn Sie auf den Eingang unserer  Michaels-Kirche zugehen und das Grünen und Blühen um sich herum sehen? Oder genießen Sie es zuweilen, im Gemeinderaum zu sitzen und auf den gemähten Rasen zu blicken?
 Vielleicht denken Sie aber auch manchmal beim Betreten des Kirchenvorplatzes oder des Parkplatzes:
Hier könnte man aber auch mal wieder fegen und Ordnung schaffen? Tja, aber wer ist „man“?

Liebe Gemeindemitglieder- und Freunde, es gibt viele Aufgaben rund um unsere Kirche, die nur auf wenigen Schultern ruhen
und es wäre dringend notwendig, dass sich eine größere Zahl von Gemeindemitgliedern dazu entschließen könnte,
Verantwortung für die Pflege eines kleinen Bereichs zu übernehmen. Würde Ihnen die Mithilfe Freude machen?
Melden Sie sich gerne bei Frau Sonnewald oder sprechen Sie uns an, wenn Sie zur Pflege von Haus und Garten beitragen möchten.

Herzlichst

Ihr Gemeinderat


Helfende Hände dringend gesucht

 Außenbereiche

  • Rasen mähen, Hecke schneiden Vorplatz u. Eingang Pfarrerwohnung fegen
  • Blumenbeet Eingang links, Bepflanzung vor Büro/ hinter den Schautafeln u. Eingang Pfarrerwohnung
  • Kellerzugang-u. treppe (außen) pflegen
  • Beet vor der Sakristei pflegen u. bepflanzen
  • Hintere Terrasse fegen u. Pflegen
  • Gartenhäuschen verwalten u. Gerätepflege
  • Gr. Parkplatz (inkl. Betonkübel/ Ausfahrt?)
  • Fläche zwischen Parkplatz und Müllbehältern
  • Hinterer Parkplatz/ Zugang zur Aufbahrung
  • Wege um das Kirchengelände u. um die Schautafeln herum,
  • Betr. „Wildwuchs“:  Kompost-Pflege Rosenbeet hinter der Kirche 
  • Schneeräumen  zzt. Fa. Krukenberg  (1.800,00 € jährlich!)
  • Fenster putzen, Reinigung der Dachrinnen
  • Gartentag (Anfang April u. November)

Und … und …und


Zu guter Letzt …

 Energiekosten: wie in jedem Privathaushalt haben auch wir fest im Blick, wie unser Energieverbrauch gesenkt werden kann.
Dafür gab es Ende September ein Treffen mit unserem Heizungsmonteur, der bestimmte Absenkungen vorgenommen hat.
Des Weiteren können wir nur alle gemeinsam ein bewusstes Handeln in Bezug Heizung und Strom, auch in der Gemeinde, entwickeln.  

Geöffnete Gardinen bringen Sonnenlicht und WÄRME in das Haus. Geschlossene Türen verhindern das Entweichen der Wärme.
Jede Idee, die uns zur Einsparung hilft ist willkommen und möge bitte geäußert werden.
Bei einer Gemeinschaft unserer Größe ist die Umsetzung der Ideen naturgemäß nicht so einfach.
Vielleicht hilft es dabei nicht nur an den Geldbeutel zu denken (auch wenn das für viele der eigentliche Anstoß zum Sparen ist).
Wir könnten aber auch an all die Elementarwesen denken, die sozusagen „hinter“, bzw. „in“ der Energie wirken.
Auf diesem Wege bekommt die „Energiefrage“ vielleicht eine berechtigte moralische Dimension,
die jede/r auf sich selbst beziehen kann und nicht in ein Regelwerk ausartet.