
Liebe Gemeinde,
ich wünsche Ihnen allen eine schöne Adventszeit und werde an Sie denken.Ich bin in der Klinik
Lahnhöhe, um die Folgen der Borreliose auszukurieren.In dieser Zeit bin ich nur auf
postalischem Wege zu erreichen.Ich hoffe, bald wieder fit zu sein und freue mich schon darauf,
wieder in der Gemeinde zu arbeiten.Bis dahin alles Gute,
Ihre Annette Semrau
Liebe Gemeinde,
der Situation geschuldet, bekommen Sie heute einen Gemeindebrief mit anderem Aussehen. Er
enthält auch das neue Programm – zunächst bis Ende Januar 2026. Ich habe es ohne Frau
Semrau geplant, was aber nicht bedeutet, dass sie solange abwesend sein wird. Nur eine
bindende Planung ist für sie jetzt nicht möglich.
Als ich mit der Frage umging, welches Motiv sich in diesem Jahr für mich mit der Erwartung des
Advents verbinden würde, tauchte das neue Jerusalem, die Heilige Stadt auf, die am Schluss der
Offenbarung an Johannes beschrieben wird.
Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen, voll von den sieben letzten Plagen,
trugen, und redete mit mir so: Komm her, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes. Und er
führte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die Heilige Stadt Jerusalem, sich
herniedersenkend aus dem Himmel von Gott her, im Glanze der Gottesoffenbarung. Ihr Leuchten ist wie
das eines allerkostbarsten Edelsteines, wie das Leuchten eines kristallklaren Jaspis. (Kap. 21, 9-11)
Die Völker werden in ihrem Lichte wandeln, und die Könige der Erde tragen ihren Glanz in sie hinein.
Ihre Tore werden an keinem Tage verschlossen, denn es wird dort keine Nacht geben. Den Geistesglanz
und die Seelenart der Völker wird man in sie hineinbringen. Nichts Unreines kann da jemals
hineinkommen, noch wer Greuel übt und Trug; nur sie, die geschrieben stehen im Lebensbuche des
Lammes. (Kap. 21, 24-27)
Es ist ein schönes, Hoffnung weckendes Bild und scheint doch noch weit entfernt. Aber ist das
wirklich so? Im Evangelium heißt es: „Es kommt die Zeit und ist schon jetzt.“ Kann das auch für
die Heilige Stadt zutreffen? – Wann kommt das Himmlische Jerusalem, wenn nicht jetzt? Und ist
diese Stadt ein reines Gnadengeschenk Gottes oder wird ihr Erscheinen auch durch uns
Menschen erzeugt?
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen feine Entdeckungen der Zukunft, in der Gegenwart.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Friedlieb Häckermann
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