Peter Selg schreibt das Nachwort zu der Lebensbeschreibung von Lola Jaerschky aus dem Jahr 1941; es geht vordergründig um das Thema Anthroposophie im Nationalsozialismus.
Eigentlich aber geht es um die Stärkung der Lebenskräfte in Zeiten der Not und wie auch wir Heutigen Lebensfeindliches soweit in uns integrieren, dass wir unbeschadet schlechte Zeiten hinter uns lassen — denn das gelang Lola Jaerschky.
Aus dem Buch lesen wird an dem Abend die Erzieherin und Eurythmistin Margrit Gunkel, die als Schülerin von ihrer Lehrerin Lola Jaerschky zu dieser Berufswahl ermutigt worden war. Im Rudolf-Steiner-Zweig, den sie mitbegründete, und in der Rudolf-Steiner-Schule war Lola Jaerschky noch viele Jahre nach dem Krieg eine aktive und lebensbejahende Zeitgenossin.
