Zeitschrift »Die Christengemeinschaft«

Zufälliges lässt sich nicht erklären oder berechnen, scheint aber dennoch im Guten wie im Schlechten einen »Sinn« zu haben: Gestern fiel mir jemand ein, den ich lange nicht gesehen habe, und heute begegnet er mir. Oder jemand verpasst den geplanten Zug, nimmt den nächsten, der dann verunglückt. – Wie gehen wir mit solchen unerwarteten Zusammentreffen um?

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Der 1. Johannesbrief beginnt mit einem Lobpreis des göttlichen Schöpferwortes: Von allem Anfang an war es da; wir haben es gehört und mit eigenen Augen gesehen, wir haben es angeschaut und mit unseren Händen berührt – das Wort des Lebens. Die Wiederkunft dieses Wesens erwarten Christen im Advent.

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Schlaf ist lebensnotwendig. Wir erholen uns in ihm, aber nicht nur das: wir lassen los, verlieren uns, treten in Kontakt mit einer anderen Welt. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass wir nach einer gut durchschlafenen Nacht Probleme plötzlich lösen können, die uns am Tag zuvor noch überforderten. – Wie und was finden wir im Schlaf?

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Mehrfach erklingt in den Evangelien Jesu Mahnung an die Jünger, wachsam zu sein. Gegenüber dem gewöhnlichen Zustand der Tageswachheit geht es dabei offensichtlich um ein gesteigertes oder erweitertes Bewusstsein. Welche religiöse Qualität liegt in solcher Seelenübung und wozu kann sie führen?

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Die Fülle des sommerlichen Lebens trägt das Vergängliche bereits in sich. Es tritt im Zurückgehen von Licht und Wärme schon vor dem Herbstbeginn deutlicher zutage. Wie gehen wir mit diesem Wandel der natürlichen Lebens­zyklen um? Welche religiöse Haltung regt sich gegenüber der »gedämpften Welt« des sich neigenden Sommers?

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Mit dem Sommerheft möchten wir Sie in diesem Jahr in den Wald mit seinen vielfältigen Lebenszusammenhängen entführen. Dem Zauber dieser Pflanzengemeinschaft, die mit ihrem milden Dämmerlicht und ihrer erwartungsvollen Stille einer reichen Vielzahl von Lebewesen Raum gibt, nähern sich unsere Autorinnen und Autoren aus dem Blickwinkel von Biologie, Literatur, Pflanzensoziologie, Kulturgeschichte, Ökologie, Geisteswissenschaft und Religion.

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Das Licht steht in einem doppelten Gegensatz, nämlich zum einen zur Finsternis, die es nicht begriffen hat (Joh 1,5), und zum anderen zur Schwere, der alles unterworfen ist, was nicht einfach durch das Licht dem Himmel entgegenwachsen kann. Und doch ist der Mensch mit seiner Aufrichtekraft in der Lage, der Schwere entgegenzuwirken. Was bedeutet das?

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Vielleicht haben wir diesen Zustand schon länger nicht mehr erlebt: dieses ganz Durchdrungen-Sein von Freude, Seligkeit und Glück. Aber wir erinnern uns an Situationen des erfüllten Daseins. Es ist auch ein religiöses Gefühl. Dieses wollen wir in der aktuell so bedrängten Zeit im Wonnemonat Mai neu beleben.

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Das Erlebnis eines Schreckens kann uns ebenso lähmen wie öffnen. Im Bereich des Sakralen hat es zumeist etwas Öffnendes. Wenn einem das »Fürchte dich nicht« eines Engels entgegentönt, dann begegnet uns darin etwas ganz Unerwartetes, etwas, was eine Veränderungskraft in denen freisetzt, die es hören.

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Der Kirchenvater Johannes Chrysostomos nennt sie » ... die Königin der Tugenden, die Grundlage rechten Handelns, Frieden im Krieg, Geborgenheit im Orkan, Sicherheit im Aufruhr.« Gemeint ist die Kraft, sich in Erwartung einer besseren Welt nicht entmutigen zu lassen, sondern diesem Ziel mit Zuversicht ­entgegenzusehen.

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