Zeitschrift »Die Christengemeinschaft«

Heiliger Geist – religiöses Welterleben
Der Heilige Geist ist die Spur göttlicher Präsenz in der Welt, die sich wie ein Anhauch erfahren lässt. Er ist die dritte Person der Trinität, die uns als der Tröster bleibt. Und er kann zudem noch zu einem Lebensgefühl werden, in dem wir Sinn erfahren. So gehört er im besten Fall in unser Welterleben.

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Die Liebe – himmlisch und irdisch
Auf den ersten Blick ist das ein Entweder-oder: Himmlisch ist die übersinnliche Liebe zwischen Gott und Mensch; irdisch die sinnliche zwischen Menschen. Aber ist nicht auch ein Weg zwischen der irdischen und der himmlischen Liebe denkbar? Ein Entwicklungsweg, auf dem der Mensch gerade durch eine wachsende irdische Liebe die irdischen Verhältnisse übersteigt.

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Kirche – Wozu noch?
Bei der Beantwortung dieser Frage ist jeder gefragt, den Sinn zu finden und zu benennen, der Kirche als »Haus des Herrn« in die Zukunft führen könnte. Was kann aus Gemeinschaften hervorgehen, die mit ihrem Christentum der Weiterentwicklung der Kultur dienen wollen?

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Das Ketzerische an der Evolutionstheorie Darwins war, dass er Gott als Schöpfer entmachtete und dem Menschen seine Position als Krone der Schöpfung streitig machte. Was im 19. Jahrhundert das christliche Weltbild erschütterte, ist heute selbstverständlich.
Wo stehen wir jetzt, wenn wir kein Entweder-oder mehr denken?

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Gerüchte – zweifelhaft und mächtig
Gerüchte sind eigenwillige Gebilde zwischen Nachrichten und Klatsch. Ihren Inhalt kennt man vom Hörensagen und gibt ihn weiter, womit man selbst zu einem Teil von ihnen wird. Sie können, müssen aber nicht falsch sein und sind so bezeichnend für die Unsicherheit, die in Zeiten von Krisen und Kriegen massiv um sich greift.

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Bangen und hoffen
Beide sprechen von einer Ungewissheit, das Bangen allerdings befürchtet eher einen schlechten Ausgang, während das Hoffen mehr von Zuversicht bestimmt ist. Vieles in unserer gegenwärtigen Krisenzeit macht uns bange. Es kommt auf uns an, dieses Gefühl in Hoffnung und Tatkraft zu verwandeln.

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Familie – Enge und Geborgenheit
Familie ist eine Lebensgemeinschaft, die uns prägt. In sie können wir uns zurückziehen.
Sie kann uns aber auch zu eng werden. Ohne sie gibt es uns nicht, und doch wird die Familie immer wieder auch verlassen oder gesprengt.

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Es gehört zu den schwersten Erfahrungen, das Sterben eines Menschen mitzuerleben. Gleichwohl gehören diese Erfahrungen ebenso wie das Verweilen des Blicks auf dem Angesicht des Toten auch zu den feierlichsten Momenten der Hinterbliebenen. Wie erleben wir das?

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Kultur – moralisch, musisch, religiös
Die Kultur ist die Sphäre, in der wir uns ­jenseits aller ökonomischen Verhältnisse ­bewegen. Sie ist »zwecklos«. Doch in Zeiten großer Sorgen und Krisen ernährt uns nichts so wie sie.

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Feindesliebe ist eine Form der Nächstenliebe. Aber die Aufforderung zu ihr ist eine Zumutung. Vielleicht meint sie letztlich nicht mehr als die Liebe zur Natur des Menschen, die uns alle verbindet: das Ebenbild Gottes.

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