Während ihrer Ausbildung zur rhythmischen Massage an der Margarethe Hauschka Schule in Bad Boll lernte Ute Willige die Maltherapie nach Margarethe Hauschka kennen. Frau Dr. Hauschka war bereits sehr betagt, gab aber immer noch Malkurse, an denen Ute Willige mit großem Interesse teilnahm.
Doch das Leben brachte es mit sich, dass über viele Jahrzehnte das Malen in den Hintergrund trat. Erst mit Eintritt der Rente nahm sie den Faden wieder auf. Schon sehr bald musste sie erkennen, dass sie auf Grund einer Erkrankung zu einer ruhigen Pinselführung nicht mehr in der Lage war. Aus dieser Not entwickelte sie für sich die Fingerkreidetechnik. Die meisten Bilder dieser Ausstellung sind in dieser Technik entstanden und berühren durch ihre Zartheit und Transparenz.
