Iphigenie auf Tauris

Uhr
 Uhr
Iphigenie auf Tauris
Foto: privat

Schauspiel von J. W. Goethe – dargestellt vom Iphigenie Projekt-Ensemble, Schweiz

Friederike Lögters, Regisseurin, bildende Künstlerin
Schauspieler: Marion Lieberherr, Dagobert Kanzler, Pa­trick Exter, Michael Sölch, Silvan Schuler
Joachim Pfeffinger, Musiker und Komponist

Wir haben uns als Ziel gesetzt, einen Teil der Anregungen aus dem Dramatischen Kurs Rudolf Steiners aufzugreifen, sowohl in der Einstudierung der Rollen wie auch in der Ge­staltung der Kostüme und des Bühnenbildes. Zum Impuls und Stück, das in voller Länge aufgeführt wird, ist passende Musik komponiert worden. Ziel ist es, mit ganzheitlicher Herangehensweise ein für das heutige Publikum sinnvolles und packendes Schauspiel dar­zustellen, das nicht nur unterhält, sondern zu weiteren Fra­gen und Beschäftigung mit den Themen des Stücks anregt.

Die Griechin Iphigenie, Tochter Agamemnons, wird auf der Halbinsel Krim von dem dortigen Herrscher Thoas im Priesteramt Dianens schon lange unfreiwillig festgehalten. Er hofft durch die Verbindung mit ihr, seine Macht im Reiche festigen zu können. Sie jedoch wartet auf Rückkehr, um den Fluch ihres Hauses, der seit ihrem Ahnherrn Tantalus auf diesem lastet, zu entsühnen und weigert sich standhaft. Der König, erzürnt über diese Zurückweisung, verlangt von ihr, die Menschenopfer wieder einzuführen. Die dazu bestimmten Gefangenen erweisen sich als ihr Bruder Orest und sein Freund Pylades. Wie soll Iphigenie die beiden und sich retten? Wird am Ende die Macht, die Wahrheit oder List siegen?