Das Religionsgespräch: „Das jüdische Gottesbild“

mit Landesrabbiner Shlomo Bistritzky (Gast), Michael Malert und Ulrich Meier (Moderation)

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Das Religionsgespräch: „Das jüdische Gottesbild“
Foto: Pexels

Im kommenden Religionsgespräch widmen wir uns einem Thema, das sowohl verbindet als auch herausfordert: dem Gottesbild im Judentum. Zwischen Judentum und Christentum bestehen in der Frage nach Gott sowohl tiefe Gemeinsamkeiten als auch bedeutsame Unterschiede. Beide Traditionen wurzeln im biblischen Glauben an den einen Gott Israels
und teilen zentrale Vorstellungen wie Gottes Treue, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Gleichzeitig unterscheiden sie sich in der Weise, wie Gott sich den Menschen offenbart – insbesondere in der christlichen Vorstellung der Trinität und der Inkarnation.

Im Mittelpunkt des Abends steht jedoch nicht nur die theologische Betrachtung, sondern auch die Frage, wie Gläubige heute mit ihrem Gottesbild leben: Welche Rolle spielt es im Gebet, in ethischen Entscheidungen, im Umgang mit Mitmenschen und in gesellschaftlichen Herausforderungen? Wie prägt es Identität, Hoffnung und Verantwortung?

Als besonderen Gast erwarten wir den orthodoxen Hamburger Landesrabbiner und Gründer des Chabad-Zentrums in der Rothenbaumchaussee, Herrn Shlomo Bistritzky. Er vermittelt uns Einblicke in die jüdische Sicht auf den Einen, unsichtbaren und unteilbaren Gott und wird darüber sprechen, welchen Einfluss dieses Gottesverständnis auf den Alltag gläubiger Jüdinnen und Juden hat.

Das Gespräch lädt dazu ein, voneinander zu lernen, Fragen zu stellen und neue Perspektiven zu entdecken. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Michael Malert und Ulrich Meier