Der Chorgründer und Vater der jetzigen Dirigentin, Fjodor Gerassimez, kam 1946 aus der heutigen Ukraine in den Wirren des Zweiten Weltkriegs nach Hamburg, sang bald nach seiner Ankunft in Hamburg im Chor der kleinen russischen Exilgemeinde und gründete dann einen zweiten, zusätzlichen Chor, der sowohl deutsch als auch kirchenslawisch singt. Die Mitglieder dieses Kammerchores kommen aus ganz Hamburg und gehören größtenteils nicht zur Gemeinde. Sie singen in diesem Chor, weil sie sehr von dieser so besonderen Musik berührt sind.
Das Programm wird ausschließlich geistliche Musik aus den verschiedenen Epochen der Musikgeschichte und den unterschiedlichen Festen des Kirchenjahres beinhalten. Der Chor folgt der spirituellen Tradition der Orthodoxen Kirche, in der die Liturgischen Gesänge als ein Echo auf den Gesang der Engel in den himmlischen Welten gesehen werden. Vor diesem Hintergrund sieht der Kammerchor das Singen dieser besonderen Musik als eine Möglichkeit, einen Raum zu eröffnen, Rüstungen jeglicher Art im Innern und Außen abzulegen und damit zu einem Weg des Friedens einzuladen.
Der Eintritt ist frei.
