Nach meinem Beitrag vom 19. Januar über „Christus und das Ätherische“ war die Bitte nach einer Fortsetzung geäußert worden unter speziellem Blick auf die Frage nach dem Begriff „Sündenkrankheit“. Dieser Begriff erscheint im Wortlaut der Menschenweihehandlung als Ersatz für das ältere „Erbsünde“, um zu bezeichnen, wie die menschliche Konstitution nach der ursprünglichen Schöpfung durch die göttlichen Wesen verwandelt worden ist, indem andere Wesen („die Schlange“, „die Widersacher“ o.ä.) das Ursprüngliche verändert haben. Diese „Sündenkrankheit“ wird in anthroposophischen Begriffen durch Rudolf Steiner wohl nur ein einziges Mal detailliert beschrieben, und zwar in den in Hannover gehaltenen Vorträgen unter dem Titel „Die Welt der Sinne und die Welt des Geistes“. Von dieser „Sündenkrankheit“ kann der Mensch – so der Wortlaut der Menschenweihehandlung – geheilt werden durch das Sakrament von Brot und Wein. Diese Zusammenhänge möchte ich in der erbetenen Fortsetzung am Montag, dem 16. Februar um 19 Uhr versuchen verständlich zu machen. Vortrag und Vertiefung von Jochen Butenholz, Pfarrer in Hannover/Benefeld.
Wie im Gemeindebrief beschrieben, werden wir u.a. in dieser Stunde im Sinne der Dankbarkeit Rückblick halten. Es wäre schön, wenn jemand mit einem Gedicht, einer Geschichte, etwas Bewegtem etc. beitragen will. Wir gestalten die Stunde gemeinsam.