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Betrachtung zum 3. Epiphaniassonntag
Ereignisse, die nicht rational erklärbar sind, bezeichnen wir Erwachsene als Wunder.
Als Kinder konnten wir noch vor solchen Wunder-Taten und -Ereignissen stehen und staunen. Die Welt wurde dadurch größer – auch geheimnisvoller und interessanter.
Es gab viel zu erkunden.
Diese kindliche Fähigkeit geht uns in der Regel später verloren. Das rationale Denken setzt ein, und aus Wundern werden „Zufälle“ und „Unfug“. Dadurch wird unsere Welt kleiner, uninteressanter.
Gelangen wir aber zu einem wachen Denken, das nicht beim Nur-Rationalen stehenbleibt, kann das Staunen wieder hinzukommen.
Und das Wunder kann die Welt wieder größer machen.
Ein solches Denken lässt sich nicht auf die rationale Logik begrenzen – die Entdeckerfreude wacht auf. Man hört auf, die Lösung sofort haben zu wollen, und beginnt, viel tiefer und weiter zu suchen.
Diesem Denken stellt die sichtbare Welt keine Grenzen.
Und unsere erlebte Welt wird wieder größer, klarer.
Xenia Medvedeva
Priester in der Christengemeinschaft
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